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Untergrund vorbereiten

Was Sie zum Untergrund wissen sollten!

Grundlage für die Verlegung der Terrassensysteme sind die derzeit gültigen Montageanleitungen der jeweiligen Hersteller! Diese können Sie auf unserer Internetseite herunterladen oder wir senden Ihnen diese gerne alternativ per Post zu.

Bevor Sie mit der Planung Ihrer Terrasse beginnen, möchten wir Ihnen nachfolgende Informationen zum Terrassenuntergrund übermitteln. Es sind generell folgende Untergrundbeschaffenheiten zu unterscheiden:

  • Naturboden (Erdreich/Wiese)
  • Betonboden/Fundament
  • Dachterrasse oder Balkon mit oberseitiger Abdichtungsebene (Bitumenbahn o.ä.)
  • Anwendungsbereich im Rahmen der bauaufsichtlichen Zulassung

1. Naturboden (Erdreich/Wiese)

Zur Sicherstellung eines tragfähigen und frostsicheren Untergrundes muss der Naturboden z.B. Wiese oder Erdreich um ca. 40cm ausgehoben werden.
Danach sollten Sie das Erdreich um ca. 30cm mit Schotter o.ä. auffüllen und darauf ein ca. 10cm dickes Splittbett aufschütten und einrütteln.
Anschließend sollten Sie das Splittbett mit dem entsprechenden Gefälle abziehen. Das Gefälle richtet sich nach den Vorgaben des jeweiligen Herstellers, beträgt in der Regel zwischen 1,5 bis 2% und ist vom Haus weg herzustellen.
Als Nächstes haben Sie die Möglichkeit ein Unkrautvlies (gegen Unkraut) auszulegen.
Danach werden Betonsteinplatten oder Ähnliches in den Untergrund eingelegt. Sie dienen als Auflage für die Unterkonstruktionsriegel der Terrassendielen.
Beim gesamten Aufbau sollte die spätere Verlegehöhe beachtet werden. Die Verlegehöhe ergibt sich aus der Höhe des Schotters + der Höhe des Splitts + der Höhe der Betonsteinplatten bzw. Streifenfundamenten + der Höhe der Unterkonstruktionsriegel und schließlich der Höhe der WPC Terrassendielen. Bitte beachten Sie die richtigen Abstände der Unterkonstruktionsriegel – weitere Hinweise hierzu entnehmen Sie der Montageanleitung des jeweiligen Produktes.
Naturboden

2. Betonboden (anbohrfähig)

Hier gibt es nicht viel zu sagen. Der Untergrund sollte fest und tragfähig mit ausreichendem Gefälle zur Vermeidung von Staunässe ausgeführt werden. Gleiches gilt für Streifenfundamente oder vorhandene großformatige mind. 5cm starke Terrassenplatten.
Terrasse auf Betonboden

3. Dachterrasse oder Balkon mit oberseitiger Abdichtungsebene (Bitumenbahn o.Ä.)

Bei Dachterrassen wurde meistens aufwendig eine Abdichtungsebene erstellt. Diese sollte durch die neue Terrasse nicht beschädigt werden. Daher werden die Unterkonstruktionsriegel nicht direkt im Boden befestigt. Hier muss eine schwimmende Lösung oder eine Lösung mit zusätzlichen Betonsteinplatten gefunden werden. Mehr dazu finden Sie in den jeweiligen Montageanleitungen oder unter dem Artikel "Unterkonstruktion". Bei Verwendung von zusätzlichen Betonsteinplatten empfiehlt sich die Verwendung von Gummipads oder einer Bautenschutzmatte, um die Abdichtungsebene zu schützen.
Abdichtungsebene Terrasse

4. Anwendungsbereich im Rahmen der bauaufsichtlichen Zulassung

Derzeit stehen hierzu die Terrassenprofile TerraZa bz von Werzalit und die Twinson O-Terrace plus Dielen von Inoutic zur Verfügung. Beide sind tropfsicher und dürfen als lasttragende Profile als Bodenbelag für
  • Balkone
  • Ausstiegspodeste
  • Terrassen
  • Laubengänge
  • Loggien
  • Treppenaufgänge
  • Treppenpodeste
entsprechend der Norm DIN 1055-3:2006-03, Tabelle 1, Kategorie T1, T2, und Z zur Anwendung kommen; d. h. folgende maximale Lasten sind einzuhalten:

  • maximale Flächenlast qk = 5,0 kN/m2
  • maximale Einzellast Qk = 2,0 kN auf einer Mindestfläche von 5 cm x 5 cm.
Terrasse Balkon

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